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Der Fresko Schmalzler aus der Brasiltabakfabrik Ludwig Sternecker in Straubing, ist ein traditioneller Schmalzler, verpackt in der die klassischen Tüte zu 50 oder 100 Gramm. Der Tabak ist dunkelbraun, wirkt sehr einheitlich und klumpt nicht. Der Mahlgrad ist ebenfalls einheitlich, für einen Schmalzler durchschnittlich grob und weist eine körnige Textur auf, wie sie für Schmalzler üblich ist. Dabei ist er etwas feucht und leicht fettig, klebt leicht an den Fingern, ist also optimal konditioniert.
Geruch in Tüte:
Schon beim ersten Schnuppern wird klar: Hier haben wir einen würzigen Brasiltabak vor uns, mit kräftigen Röstaromen nach frisch gemahlenem Kaffee, ein wenig schokoladig. Insgesamt feinherb, dezent tabaksüß mit insgesamt komplexem Aroma.
Geruch in Nase:
In der Nase entwickelt sich sofort ein vollwürziges Brasilaroma, das sich ausdrucksvoll, aber mild entwickelt. Die Schokolade bleibt weit im Hintergrund, es treten eher die Röstaromen von gemahlenem Kaffee hervor, allerdings gänzlich unaufdringlich. Der Fresko behält sein ausgeprägtes und körperreiches Aroma sehr lange, entwickelt eher noch mehr Fülle und verklingt schließlich mit feiner Süße.
Stärke:
Der Tabak ist sehr mild und macht einen überaus gut verträglichen, eher mittelstarken Eindruck.
Fazit:
Fresko von Sternecker ist ein würziger und vollaromatischer Schmalzer wie er im Buche steht. Dabei ist er würziger als der feine Straubinger und milder als der rassige Echt Fresko aus gleichem Hause.
Empfehlung:
Ein Muss für jeden Schmalzlerfan und Ideal für Zigarrenfreunde. Man sollte sich unbedingt zum »Tütchen« die passende Steingutflasche besorgen!
beschrieben von Jörg Pannier
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