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Rapé Guarany Eucalipto, Brasilien
Der Eucalipto Rapé Guarany ist, trotz seines Herkunftlandes Brasilien, ein Snuff-ähnlicher Schnupftabak. Die einzige Angabe des Herstellers bezieht sich auf die Zugabe von Eukalyptus-Essenz.
Die hübsch und bunt gestaltete Blechdose (Tin) zu 5g, läßt sich leicht durch Aufwärtsheben und nicht durch Drehung öffnen.
Beim Eucalipto handelt es sich nicht um einen neuen Superhelden des Marvel-Comic-Universums, sondern um einen hellen, orange-braunen Schnupftabak, dessen Mahlgrad recht fein ist. Das Tabakbild ist erfreulich einheitlich. Der Tabak ist trocken, klebt nicht an den Fingern und wirkt für einen Snuff optimal konditioniert.
Geruch in der Dose:
Der erste Eindruck ist ein etwas seifiger Geruch, leicht ätherisch, etwas blumig und holzig. Sowohl die Tabak-, als auch die Eukalyptus-Aromen bleiben im Hintergrund und sind eher zu erahnen.
Geruch in der Nase:
Der erste Geruchseindruck ist scharf, etwas pfeffrig und das Seifige dominiert. Erst nach und nach gewinnt das Blumige und der Eukalyptus etwas an Kontur. Nun entwickelt sich auch eine dezente Tabaksüße, wobei der Geruchseindruck eines Reinigungsmittels langsam schwindet und die Hauptnote Geranien mit der Sekundärnote Lavendel die Führung übernimmt.
Stärke: Der Tabak ist etwas scharf, reizt leicht zum Niesen und erscheint eher mittelstark.
Fazit:
Ein Schnupftabak, bei dem man sich weder vom Namen, noch vom ersten Geruchseindruck täuschen lassen sollte: Eucalipto riecht nicht wirklich nach Eukalyptus, entfaltet dann aber ein überraschend blumiges Bukett. Leider ist vom Tabak selbst nicht gerade viel zu schmecken.
Empfehlung:
Ein Schnupftabak eher für Kenner und Liebhaber exotischer Snuffs.
Jörg Pannier
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