Dholakia Tabacco ist heute einer der größten Schnupftabakproduzenten Indiens und nach eigenen Angaben der modernste Hersteller des Landes. Die Firma hat ihren Sitz in Sihor. Sie wurde dort vor 150 Jahren gegründet und wird nun in der fünften Generation von Herrn Parag Dholakia geführt. Er verfügt über ein großes Wissen und Erfahrung beim Anbau und der Weiterverarbeitung von Tabakpflanzen und ist ein Meister in der Kunst der Aromatisierung. Neben den original indischen Rezepturen bereichert Dholakia in den letzten beiden Jahren den Schnupfmarkt mit immer neuen und ausgefallenen Kompositionen.
Bereits seit 1908 stellt die Firma Lachhman Dass Amar Nath aus Punjab in Indien Snuffs her.
Mittlerweile ist die Firma eine der grössten Schnupftabakhersteller Indiens.
Das Geheimnis dieser exotischen Snuffs liegt in der Verwendung von hochwertigen Rohtabaken und aromatischer Essenzen.
Medicated Snuff (Gelb) von 6 Photo Snuff, Lachhman Dass Amar Nath (A. V), Indien
Der Medicated Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amor aus Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, wird als ein Premium-Produkt des Hauses bezeichnet.
Er enthält nach Herstellerangaben sonnengetrocknete Tabake indischer Provenienz, außerdem Menthol, traditionelle indische (Heil-)Kräuter, natürliche und künstliche Aromen, Zitronensaft (Lime) und Paraffinöl.
Verpackt wird Medicated Snuff in kleine Plastik-Döschen zu 8 Gramm.
Der Tabakspiegel des Snuff erinnert optisch an einen HDT, ist also sehr hell, puderfein und trocken.
Geruch in Dose: Der erste Eindruck ist zitronig-frisch, dezent nach Menthol, unaufdringlich süß, leicht blumig und hintergründig animalisch. Sehr zurückhaltend ist der Duft nach Tabak (über die Süße). »Irgendwelche« duftenden Kräuter, ohne typisch indische Aromen oder Parfümierung zu verbreiten. Sehr komplexer Duft ohne schwer zu wirken, wie sonst bei indischen Schnupftabaken. Gesamteindruck: Frisch und sehr interessant.
Geruch in Nase: Zuerst dominiert das zitrusfrische Mentholaroma mit etwas Tabaksüße, nur leicht blumig, dezent animalisch.
Die Tabaksüße nimmt im Weiteren zu, entwickelt sich aber immer ausgewogen mit der fruchtigen Frische.
Der fruchtig-blumige Charakter bleibt bis zum Schluß deutlich und angenehm. Kurzer Nachhall.
Die Prise verklingt recht schnell.
Stärke: Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der wegen seines feinen Mahlgrades vorsichtig und in kleinen Portionen geschnupft werden sollte.
Im Gegensatz zu manchen Mentholkrachern der Medicated-Fraktion ist dies eher ein milder Snuff.
Fazit: Ein sehr angenehmer, frisch-fruchtiger Medicated Snuff mit dezent indischen Anklängen.
Empfehlung: Eine wunderbare Sommerprise mit kurzer »Laufzeit«, die Medicated Fans mit Interesse an indischem Schnupftabak unbedingt probieren sollten.
Medicated No 66 Snuff (Blau) von 6 Photo Snuff, Lachhman Dass Amar Nath (A. V), Indien
Der Medicated No 66 Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amor aus Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, wird als ein Premium-Produkt des Hauses bezeichnet.
Er enthält nach Herstellerangaben sonnengetrocknete Tabake indischer Provenienz, außerdem Menthol, traditionelle indische (Heil-)Kräuter, natürliche und künstliche Aromen, Zitronensaft (Lime) und Paraffinöl.
Verpackt wird Medicated No 66 Snuff in kleine Plastik-Döschen zu 8 Gramm.
Der Tabakspiegel des Snuff ist dunkelbraun, puderfein und dem Snuff entsprechend relativ trocken.
Geruch in Dose: Ein mittelkräftiges Mentholaroma steht im Vordergrund, daneben sehr zurückhaltend »indische« Kräuterdüfte, etwas Zitrone und eine runde Tabaksüße mit leicht animalischen Anklängen (Leder). Sowohl für Medicated Snuff als auch für indische Snuffs ein eher ungewöhnlicher erster Eindruck.
Geruch in Nase: Die Mentholfrische mit Kräuter- und Zitrusfruchtanklängen steht sofort im Mittelpunkt. Die Prise erscheint kühl, komplex, leicht süß, wobei das Tabakaroma sehr im Hintergrund bleibt. Erst im weiteren Verlauf entwickeln sich komplexe »indische« Anklänge und auch die herberen Tabaknoten treten mit zunehmender Süße hervor. Die Frische bleibt bis zum Schluß erhalten.
Stärke: Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der wegen seines feinen Mahlgrades vorsichtig und in kleinen Portionen geschnupft werden sollte.
Fazit: Ein leichter und eleganter, frisch-mentholhaltiger Medicated Snuff mit dezent indischen Anklängen.
Empfehlung: Eine echte Sommerfrische mit leicht exotisch-indischem Duft, der keineswegs parfümiert erscheint. Etwas für Fans von Medicated Snuff.
LA Snuff, Extra Strong, Golden, Natural Snuff (Orange) von 6 Photo Snuff, Lachhman Dass Amar Nath (A. V), Indien
Der LA Snuff extra Strong Golden Natural Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amor aus Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, wird als »natural product« bezeichnet.
Dies heißt nicht, daß man den sonnengetrocknete Tabak aus indischen Provenienzen gar keine Aromen zugefügt hat, sondern nur, daß keine künstlichen Aromen beigegeben wurden.
Natürliche Kräuteraromen, Zitronenwasser (Lime) und Paraffinöl fanden nach Herstellerangaben Verwendung.Verpackt wird LA Snuff in kleine Plastik-Döschen zu 8 Gramm.
Der Tabakspiegel des Snuff ist hellbraun, puderfein und dem Snuff entsprechend relativ trocken.
Geruch in Dose:Der erste Eindruck ist ein für indische Snuffs eher ungewöhnlicher Tabak- und Heugeruch mit animalischen Anklängen, der entfernt an klassische europäische Schnupftabake erinnert. Damit ist der Geruch aus der Dose nicht spontan einnehmend, aber aus den Erfahrungen mit entsprechenden europäischen Schnupftabaken ist man gespannt.
Geruch in Nase:Und man wird auch nicht enttäuscht! In der Nase entfaltet sich sofort ein feines und komplexes Tabakaroma mit nur ganz leichten exotischen Anklängen, die tatsächlich schwer zuortbar sind. Absolut kein parfümierter Eindruck. Sehr dezente Tabaksüße und feine Tabakwürze. Das Heuaroma verbindet sich erstaunlich harmonisch mit einem schwachen Zitrusduft. Das Tabakaroma mit leicht süß-würzigen Anklängen verabschiedet sich recht schnell. Kaum nennenswerter Nachhall. Ein Snuff der vom Aroma her nicht in der Nase »kleben« bleibt. Vielleicht, weil es sich nur um natürliche Aromen handelt?
Stärke:Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der wegen seines feinen Mahlgrades vorsichtig und in kleinen Portionen geschnupft werden sollte.
Fazit:Ein leichter und dennoch sehr komplexer Snuff mit nur angedeuteten indischen Anklängen.
Empfehlung:Entgegen dem ersten Eindruck ein eleganter Tabakgenuß, der etwas Aufmerksamkeit und Empfänglichkeit braucht. Man sollte nicht zu diesem Snuff greifen, wenn man zuvor etwas anderes geschnupft hat. Das könnte die feinen Aromen verfälschen. Interessant für Fans von klassischen Schnupftabaken wie beispielsweise dem »Offenbacher Cardinal«.
Der Super Chetak Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amar aus
Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, zählt zu den »Yellow
Snuffs«, des Hauses. Er enthält nach Herstellerangaben
sonnengetrocknete Tabake indischer Provenienz, außerdem Menthol,
traditionelle indische Kräuter, natürliche und künstliche Aromen,
Zitronensaft (Lime) und Paraffinöl. Besonders wird darauf hingewiesen,
daß dieser Snuff auch als Mundtabak verwendet werden kann. Vorab: Ich
habe es ausprobiert und finde ihn doch besser in der Nase aufgehoben.
Verpackt wird Super Chetak Snuff in großen Tins (Blechdosen) zu
45 Gramm. Der Tabakspiegel des Snuff ist hellbraun, puderfein gemahlen
und trocken.
Geruch in Dose:
Der Duft aus der Dose ist sehr exotisch, etwas seifig, typisch indische
Kräuter und Gewürze schaffen eine exotische Basis, die etwas blumig,
mit einer dezenten Moschus-Note daher kommt. Abgerundet wird der
Eindruck durch eine zurückhaltende Mentholfrische. Tabakaromen deuten
sich nur ganz leicht im Hintergrund an.
Geruch in Nase:
Sofort ist eine deutliche Mentholfrische zu spüren. Exotische
Blumendüfte und dezente Moschusaromen stehen Zitrusnoten gegenüber. Im
Weiteren nimmt die Tabaksüße deutlich zu, und es entwickeln sich
Gewürznoten. Das Ganze bleibt typisch »indisch«, exotisch. Die
Moschusaromen halten sich am längsten, die Blumendüfte verklingen am
schnellsten. Im Nachhall bleibt eine feine Moschussüße zurück.
Stärke:
Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der sich wegen seines sehr
feinen Mahlgrades nur mit großer Bedächtigkeit geschnupft werden kann.
Man sollte beim ersten Schnupfen wirklich nur kleine Prisen nehmen und
sehr vorsichtig schnupfen.
Fazit:
Trotz »Feinstaubverordnung« ein komplexer und markant indischer Snuff
der sich in der Nase harmonisch entwickelt. Anspruchsvoll, duftig und
intensiv.
Empfehlung:
Für Anfänger kein Einstiegsangebot, aber für den fortgeschrittenen
Indien-Fan ein MUSS - und bei ihm (ihr) ist die große Dose dann auch
höchst willkommen.
Der Cheeta Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amar aus
Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, zählt zu den »White
Snuffs«, des Hauses. Das heißt nicht, daß es sich hierbei um ein
tabakfreies Schnupfpulver handelt, wie wir es aus Europa kennen,
sondern um besonders helle (sehr wahrscheinlich gebleichte) Tabakmehle
handelt. Nach Herstellerangaben enthält der Cheeta Snuff
sonnengetrocknete Tabake indischer Provenienz, außerdem etwas Menthol,
traditionelle indische Kräuter, natürliche und künstliche Aromen, und
Zitronensaft (Lime).
Verpackt wird Cheeta Snuff in große Tins (Blechdosen) zu 35
Gramm. Der Tabakspiegel des Snuff ist sehr hellbraun (aber nicht weiß),
»super« puderfein gemahlen und absolut trocken.
Geruch in Dose:
Im Gegensatz zu den meisten indischen Snuffs ist der Duft aus dieser
blauen Blechdose nur als zurückhaltend zu bezeichnen: ein feines
florales Aroma mit vagen Gewürznoten, etwas Zitrusfrische und einer
spur Heu. Eher Puder- als Tabakaromen - und kein Menthol, trotz
Herstellerangabe.
Geruch in Nase:
Der Snuff entfaltet in der Nase ein schwach süßes, etwas an Hölzer
erinnerndes leicht florales Duftbukett. Nur schwach exotisch
ausgeprägte Gewürznoten und eine leichte Frische (doch noch Menthol?)
runden den ersten Eindruck ab. Der Eindruck »indisch« nimmt zwar im
laufe der Zeit etwas zu, bleibt aber eher unauffällig. Eine kurz
aufkommende Tabaksüße verklingt sehr schnell. Überhaupt verfliegt diese
filigrane Prise sehr schnell und hinterläßt einen etwas unspezifischen
und schwachen Exotik-Nachhall.
Stärke:
Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der sich allerdings wegen
seines ausgesprochen feinen Mahlgrades nur mit allergrößter
Bedächtigkeit schnupfen läßt. Man sollte beim ersten Schnupfen wirklich
nur ganz kleine Prisen nehmen und sehr vorsichtig schnupfen!
Fazit:
Ein feinaromatischer, dezent exotischer und vergleichsweise
unauffälliger und schlanker Snuff mit sehr filigranem Bukett.
Empfehlung:
Dieser Snuff wird zunächst dem an schweraromatische, würzige und
gehaltvolle exotische Schnupftabake gewöhnten Indien-Fan etwas fade
erscheinen, bis beim wiederholten Versuchen die Eleganz und
Duftigkeit dieser sehr harmonisch komponierten Prise auffällt. Nicht
zuletzt wegen des unglaublich feinen Mahlgrades ist dies eher ein Snuff
für Kenner. Der unbedarfte Anfänger gibt hier sonst dem Affen Zucker
(um doch noch einen Cheeta Witz hier einzubauen)...
Der Super Kailash Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amar aus
Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, zählt zu den »Golden
Brown Snuffs«, des Hauses. Er enthält nach Herstellerangaben
sonnengetrocknete Tabake indischer Provenienz, außerdem Menthol,
traditionelle indische Kräuter, natürliche und künstliche Aromen,
Zitronensaft (Lime) und Paraffinöl. Besonders wird auf Moschus und
nicht näher ausgeführte »Himalaja-Aromen« hingewiesen.
Verpackt wird Super Kailash Snuff in kleine Plastik-Döschen zu 6
Gramm. Der Tabakspiegel des Snuff ist rötlich hellbraun, puderfein
gemahlen und trocken.
Geruch in Dose:
Der erste Eindruck ist süß-fruchtig mit einer deutlichen Moschusnote.
Eine leichte Zitrus- und Mentholfrische unterstreicht die typisch
duftig-blumigen Indienaromen. Trotz des schweren Moschusduftes erhält
der Schnupftabak so eine frische Leichtigkeit.
Geruch in Nase:
Der erste Eindruck ist geprägt durch eine Balance aus Moschus und
Zitrusfrische. Ein mittelkräftiges Mentholaroma unterstreicht die
Frische weiter. Im weiteren Verlauf entwickeln sich die eleganten
Blumen- und Gewürzaromen, wobei sich der Moschusduft kräftig hält. Nun
kommt auch die Tabaksüße mehr zum Vorschein. Sie entwickelt sich immer
weiter und verdrängt schließlich die Frische etwas. Im Nachhall ist der
Snuff immer noch deutlich exotisch, fruchtig, süß und markant durch
Moschus geprägt.
Stärke:
Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der sich wegen seines nicht
ganz so feinen Mahlgrades vergleichsweise leicht schnupfen läßt.
Trotzdem sollte man beim ersten Schnupfen eher kleine Prisen nehmen und
vorsichtig schnupfen.
Fazit:
Ein frischer Snuff trotz gehaltvoller »indischer« Aromen. Fein
ausbalanciert und sehr komplex.
Empfehlung:
Ein indisches Sprichwort lautet: »Dem Geduldigen laufen die Dinge zu,
dem Eiligen laufen sie davon.« Auf diesen Snuff bezogen könnte man
ergänzen: »Wer sich für diese Prise nicht genügend Zeit läßt, dem wird
nur die Nase davon laufen... « Ein Snuff für Medicated-Fans mit
Interesse an indischen Aromen.
Der Special Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amar aus
Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, gehört zu den sog.
Black Snuffs - wie man leicht am Tabak erkennen kann: Er ist
tatsächlich pechschwarz! Die sonnengetrockneten Tabake aus indischen
Provenienzen werden für Black Snuffs kräftig aromatisiert und, ähnlich
wie unsere Schmalzler, gefettet. Natürliche und künstliche
Kräuteraromen, Zitronenwasser (Lime) und Paraffinöl fanden nach
Herstellerangaben Verwendung. Auf der Homepage heißt es »Spice up a
cold winter morning«. Wir dürfen also gespannt sein.
Verpackt wird Special Snuff in winzig kleine Plastik-Döschen zu 6
Gramm (die man vorsichtig öffnen sollte, da sie sehr voll sind). Der
Tabakspiegel des Snuff ist wie gesagt pechschwarz, etwas fettig und für
einen indischen Snuff nahezu grob gemahlen.
Geruch in Dose:
Ein Tabak, der sofort Eindruck macht! Kräftig, vollaromatisch, fast
würzig, etwas süß, dabei unverkennbar zitrusfrisch, wodurch die satten
Gewürz- und Moschusaromen im Zaum gehalten werden. Würzige Holzdüfte
und etwas Menthol und Eukalyptus runden den Duft interessant ab.
Geruch in Nase:
Opulent und voll ist schon der erste Eindruck in der Nase. Erstaunlich,
wie die Menthol- und Eukalyptusdüfte das Gleichgewicht dieser dichten
Aromen, die sich schon beim ersten Schnuppern an der Dose gezeigt
haben, ausbalancieren. So erhalten die komplexen Aromen eine
überraschende Leichtigkeit. Was hier vielleicht nach Hustenbonbon
klingt ist aber eine typisch indische Duftkomposition mit würzigen Holz
und Moschusanteilen. Zunehmend entwickelt des Snuff eine interessante
Blumigkeit. Je mehr der Moschus an Intensität verliert, desto mehr
entwickeln sich komplexe Blütendüfte aus dem »Hintergrund«. Die
Tabaksüße bleibt bis zum Schluß erhalten, das typisch indische
Dufterlebnis bleibt noch lange in der Nase. Sehr lange. Nach dieser
Prise geht's entweder nur indisch weiter - oder man muß erst mal die
Nase gründlich säubern... was ohnehin anzuraten ist, da dieser Snuff
absolut farbintensiv ist...
Stärke:
Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der wegen seines groben
Mahlgrades und des Fettes nicht ganz so vorsichtig geschnupft werden
muß, wie die anderen »Inder«.
Fazit:
Ein ausgesprochen aromatischer und sehr komplexer Snuff mit großem
indischem Auftritt. Special Snuff – Der Name ist Programm!
Empfehlung:
Das ist Hard Core für Indien-Fans! Er erinnert an Pari von Sun Snuffs
der Royal Indian Heritage. Wer den mochte, wird diesen Special Snuff
lieben. Dieses Hot & Spicy Erlebnis ist sicher nicht nur etwas für
die kalten Tage.
Der Anerkali Snuff von 6 Photo Snuff von Lachhman Dass Amor aus
Giddarbaha, einer Kleinstadt in Punjab, Indien, gehört zu den sog.
Black Snuffs - wie man leicht am Tabak erkennen kann: Er ist
tatsächlich pechschwarz! Die sonnengetrockneten Tabake aus indischen
Provenienzen werden für black snuffs kräftig aromatisiert und, ähnlich
wie unsere Schmalzler, gefettet. Natürliche und künstliche
Kräuteraromen, Zitronenwasser (Lime) und Paraffinöl fanden nach
Herstellerangaben Verwendung. Rosenaromen sollen im Vordergrund stehen.
Auf der Homepage heißt es, daß diese kräftige Mischung die Erinnerungen
an das Indien der großen Mogul-Ära heraufbeschwöre. Wir dürfen also
ziemlich gespannt sein!
Verpackt wird Anerkali Snuff in winzig kleine Plastik-Döschen zu
6 Gramm (die man vorsichtig öffnen sollte, da sie sehr voll sind). Der
Tabakspiegel des Snuff ist wie gesagt pechschwarz, etwas fettig und für
einen indischen Snuff nahezu grob gemahlen.
Geruch in Dose:
Dieser Snuff kommt sofort zur Sache: Typisch indische Aromen nach
Patschuli, Moschus und Kampfer bestimmen den ersten Eindruck. Deutlich
treten aber auch ausgeprägte Blumendüfte hervor. Es sollen Rosen sein.
Nun, so riechen wohl nur indische Rosen… Tabaksüße und eine leichte
Zitrusfrische runden ein wahrlich üppiges Bukett ab.
Geruch in Nase:
Eine wahre Aromabombe schlägt ein: typisch indische Düfte, wie sie
schon beim ersten Schnuppern an der Dose identifiziert wurden,
bestimmen den ersten Eindruck und, ja, jetzt merkt man es deutlicher:
auch Rosen! Eine angenehme Zitrus- und Mentholfrische verleiht dem
schweraromatischen Bukett des Snuff eine erfreuliche Leichtigkeit. Im
weiteren Verlauf entfaltet sich mehr (Tabak?)Süße, mehr Blumigkeit und
die Schwere der indischen Aromen löst sich langsam auf, ohne dabei
gänzlich zu verschwinden. Die Tabaksüße bleibt bis zum Schluß erhalten,
aber auch das typisch indische Dufterlebnis bleibt noch lange in der
Nase. Sehr lange. Nach dieser Prise geht's entweder nur indisch weiter
- oder man muß erst mal die Nase gründlich säubern... was ohnehin
anzuraten ist, da dieser Snuff sehr farbintensiv ist...
Stärke:
Ein vom Tabak her eher mittelstarker Snuff, der wegen seines groben
Mahlgrades nicht ganz so vorsichtig geschnupft werden muß, wie die
meisten anderen »Inder«.
Fazit:
Ein ausgesprochen opulentes und exotisches Snuff-Erlebnis mit viel
Blumenduft.
Empfehlung:
Das ist etwas für Indien-Fans! Manche Yogis sollen angeblich fliegen
können. Ich glaube, ich weiß nun auch warum...